Dummy A & Dummy F

Ein echt schöner (nasser) Tag:

Per Zufall wurde ich Starterin bei der Dummy Prüfung am Wochenende, da ein Teilnehmer fehlte, damit die F gestartet werden konnte.

Ich kam also am Samstag mit unserer Hündin Taffy an (nach einer lustigen Umleitung quer durch Bauernhöfe etc.) – und wir freuten uns auf ein wenig Arbeit nach einer langen Verletzungspause und auf nette Retrieverleute!

Das Wetter etwas anders wie an den Vortragen noch „fast“ trocken aber doch um 20 Grad kühler als die Vortrage!

Die erste Aufgabe: SUCHE: Die erste Starterin war für uns Nachfolgende nur hörbar und es klang super: SUCH und der Hund kam mit Dummy – und das mehrfach… geschafft! Dann stieg ich den Damm hinauf und sah, was uns erwartete: Hang runter, durch einen Graben in den Wald mit schwerem Bewuchs zum Teil! Damit eröffnete sich uns ein sehr interessantes, aber auch schweres Gelände! Martin Kuse begrüßte jeden Teilnehmer auf der gesamtem Prüfung und nahm mit seiner einfach einzigartigen Ruhe und Freundlichkeit jegliche Nervosität. Selbst als meine Hündin beim letzten Dummy Schwierigkeiten mit ihrem Frauchen hatte, lächelte er einfach uns meinte: ‚Lass den Hund mal machen!‘ Und geschafft! Alle drei F’ler hatten die Suche gut hinter sich gebracht. Also auf zum Walk – up: Auf dem Damm entlang wurde jeweils die Markierung in den Hang hinab geworfen. Leider sprang ein Teilnehmer (also Hund) ein als ich meine Hündin schickte! Schade! Nun ja, es ging weiter zum Einweisen, wo alle Hunde zum Stück kamen, dann noch die Doppelmarkierung und es wäre geschafft. Auch diese Aufgabe konnten alle meistern, so dass zwei von drei Hunden bestanden haben und ich auf unsere Taffy stolz sein konnte! Sie hat trotz ihrer Verletzung einfach nur Begeisterung an der Arbeit gezeigt und genoss den Tag! Darauf kommt es doch an?!

Anschließend kamen die A’ler: es fing an zu regnen… und damit hörte es auch erst auf, als der Tag vorbei war! Die Suche (auf einer „flachen Wiese“) war schwer, da durch die Witterung und das Gelände viel von Hunden und Führern abverlangt wurde. Aber keiner fiel bei diesem Fach durch! Man konnte allerdings beobachten, dass meistens die ersten drei Dummies schnell und schön beim Führer waren, das vierte jedoch eine Schwierigkeit darstellte. Hier gab Martin Kuse jedem einen Hinweis und Hilfestellungen auch für das Training! Im Fach Appell allerdings konnten leider ein paar Wenige nicht bestehen, auch die anschließende Landmarkierung bereitete einigen Hunden Schwierigkeiten. So dass in summa 12 Teilnehmer von 14 Teilnehmern bestehen konnten. Glückwunsch an alle Teilnehmer! Bei der Wassermarkierung waren zum Schluss aber spätestens alle nass. Der Richter und wir Helfer konnten aber in jedem Fall sagen: WIR SIND NASS! Und wir hatten Spaß!

Wenn ich die Frage, die mir A-Teilnehmer morgens stellten: „Wie kann man so ruhig sein?“ revidieren lasse, dann muss ich sagen: Warum sollte es anders sein? Es soll ein toller Tag sein! Wir wollen Spaß mit unseren Hunden haben! Das ist das Ziel! Nun ja, dass ich mich nach einer Heizung nach Tagen mit über 30 Grad sehne, habe ich nicht erwartet, aber auch das gehört zum „Retrieverdasein“.

Am Freitag richtete Martin bereits 14 Teilnehmer in der A (bestehen konnten davon 12) und das bei über 30 Grad! Vielen Dank für diesen Einsatz! Ich danke Martin für tolle Aufgaben in einem tollen Revier (Danke an den Reviergeber Herrn Aschauer!) und der Sonderleitung für die Organisation und allen Mitteilnehmern für einen lustigen, tollen Tag, den wir wohl alle nicht vergessen!

Ein lieber Retrievergruß

Ulrike Schwimmbeck mit Hynde Taffy Golden vom Wasserturm


Impressionen der Dummy A vom 26.08.2011: