Monika Alhäuser

Mein Leben mit Hunden – So begann es:

Ich war noch sehr klein, als wir eine Berner-Sennenhündin bekamen. Sie starb leider bald an Staupe, sowie auch die beiden Berner Sennenhund-Schwestern die wir bald danach bekamen. Diese drei Hunde begleiteten mich auf meinen ersten Wegen ins Leben, und ich erhielt die frühkindliche Prägung auf schwarze Hunde.

Danach besann sich mein Vater auf seine Kindheit und seine Liebe zu den Settern seines Vaters, die jagdlich geführt wurden. So folgte im Laufe vieler Jahre ein Irischer Setter dem anderen. Alle sehr elegant, schön, fröhlich, lebendig und nervig.
Dann, nach etlichen hundelosen Jahren wuchs der Wunsch nach einem eigenen Hund. Ich hatte Zeit für ihn, die Kinder waren reif genug, Haus, Garten und bewaldete Umgebung waren vorhanden. Die erste Idee war ein schwarzer Neufundländer. Aber nach reiflicher Überlegung und Beobachtung kam ich zu dem Schluß: ein Neufundländer ist mir zuviel Hund im Haus, und auch das Temperament fehlte mir etwas.
Als ich soweit war, lief mir hier im Ort ein Flat Coated Retriever über den Weg. Vorsehung? Es war einer der ca. 200 Flats die es 1987 in Deutschland gab. Das war mein Hund. Schwarz – wie gesagt Berner – Eleganz, Schönheit, Temperament und Fröhlichkeit vom Setter. Nach monatelangem Telefonieren mit Züchtern in Deutschland und unseren Nachbarländern bekam ich von einem holländischen Züchter die Zusage, eine Hündin zu bekommen.
Mein Wunsch war: sie sollte relativ klein und eher ruhig sein. Klein war sie, wie damals die meisten Flats. Ruhig war sie nicht, aber von wunderbar ausgeglichenem Temperament. Sie war ein Traumhund – immer fröhlich und gesund und voller Power bis ins hohe Alter von 14 ½ Jahren. Sie wurde 15 ½ Jahre alt. Ihr Name war Quiet Woods Challenge Black Bird, genannt Rübe. Wir machten zusammen die Begleithunde-Prüfung und ich wurde 1988 Mitglied im DRC.
Meine Rübe hatte zwei Würfe mit dem Zwingernamen „of Black Birds Nest“. Aus dem ersten Wurf behielt ich eine Hündin: „Angelina of Black Birds Nest“, genannt Momo. Ab jetzt hatte ich zehn Jahre lang zwei Flats. Momo wurde 14 ¼ Jahre alt.
1995, als sie drei Jahre alt war, fingen wir mit der Dummyarbeit an und hatten zusammen viele Jahre sehr viel Freude dabei. Wir machten auch eine Begleithunde-Prüfung und eine Dummy A.

Als 1997 die Bezirksgruppe Bayerisches Voralpenland gegründet wurde, haben die Mitglieder mich zum Kassenwart gewählt und dieses Amt habe ich bis heute. Zusammen als Team mit der gesamten Vorstandschaft der Bezirksgruppe habe ich zwölf Mal die Pfostenschau und acht Mal den Workingday organisiert. Außerdem habe ich Sonderleitungen bei Wesenstests, Formwert, Begleithunde- und Dummy- Prüfungen gemacht und viele Dummy-Trainings organisiert.

Heute habe ich meine dritte Flathündin „Quiet Woods Xymphony In Minor Irish“, genannt Jolly. Mit ihr konnte ich nach fast 20 Jahren in die wunderbare alte gesunde Linie zurückkehren. Jolly hat ein sehr hohes Temperament, ist sehr arbeitsfreudig, freundlich und fröhlich und wir haben viel Spaß zusammen. Ich liebe Hunde – aber besonders liebe ich Flats.